Saturday, July 08, 2006



Jedes Jahr findet in Pamplona, Spanien das San Fermine statt. Dabei werden mehrer Stiere durch die Gassen der Stadt in die Stierkampfarena getrieben. Tausende stehen in den engen Gassen und versuchen möglichst lange vor den Stieren her zu rennen.

Der Stierkampf und diese Tradition des Stiertreibens üben eine Faszination auf viele Menschen aus. Wahrscheinlich weil sie ihnen ein Gefühl von der Gewalt der Natur geben. Was heute ein grosses Bedürfnis der Menschen zu sein scheint.

Einerseits gibt es immer wieder Schwerverletzte oder Tote (verwundert bei den Bildern nicht) andererseits wird diese Gewalt mystifiziert(gibt auch noch eine andere Übertragung in Slow Motion mit entsprechender Musik.)

In der Stierkampfarena findet dann später symbolisch (oder eben nicht, nämlich äusserts brutal) der elegante Sieg der menschlichen Zivilisation (in Form des Toreros) über die rohe Natur der Stiere statt. Der klassische Stierkampf halt. Man könnte das auch langsam Abschlachten nennen. Hässlich Tradition wie ich finde, trotzdem sehr menschlich. Vielleicht haben nur die Stiere verstanden, was hier wirklich stattfindet.


Ps: Ja, ja youtube ist ne tolle Sache :-)

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